|

Klima in der Gemeinde wird weiter vergiftet (02.02.2026)

Ausbau der Windkraft in Nottuln

Zum Bericht: „Windkraft: Thönnes schaltet sich ein“ vom 29. Januar

Leider wird auch in diesem Beitrag wieder einmal deutlich, dass Herr Dr. Thönnes kein Bürgermeister aller Nottulner ist. Wieder einmal nur populistische Äußerungen statt Fakten, die der Aufklärung dienen würden. Immer wieder nur Aussagen, wie toll und vertrauensvoll doch die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Münster ist. Was geht hier ab? Kein Wort zum berechtigten Interesse der betroffenen Nottulner Bürger, die alle für erneuerbare Energien, auch für Windkraft, aber nicht für einen gigantischen Windpark im Naherholungsgebiet sind. Kennt Herr Dr. Thönnes den Brief der Windpark-Gegner nicht? Der Inhalt ist sachlich, enthält Informationen und Hinweise, aber keinerlei Drohungen. Die Frage nach dem Versicherungsschutz ist, so wie es geschrieben steht, nicht gestellt worden. Rote Linien werden in keiner Weise überschritten. Offensichtlich hat der Brief aber den Nerv getroffen.

Warum stellen sich der Rat der Gemeinde Nottun und die Stadtwerke gegen die CDU/Grüne Landesregierung von NRW? Dazu gibt es nach wie vor keine Aussage. Warum erwähnt man nicht, dass es in anderen Kreisen des Münsterlandes auch Widerstand gegen die WEA-Pläne der Stadtwerke gibt. Die Auslöser sind alle ähnlich. Die ergangenen Vorbescheide sind alle fragwürdig zustande gekommen. Es werden letztendlich die Gerichte entscheiden. Es wird keine Gewinner geben, egal wie die Verfahren ausgehen. Das Klima in der Gemeinde wird weiter vergiftet, das Miteinander schwieriger werden.

Rüdiger Wüllner

Nottuln

Original Artikel lesen …

Historisch alle Artikel finden Sie unter dem Archiv-Reiter

Ähnliche Beiträge