Thönnes: „Der Stil ist unerträglich“ (07.02.2026)
Nottuln (vth).
Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes kritisierte im Ausschuss für Umwelt und Mobilität den Umgang von Windpark-Gegnern mit dem geplanten Projekt, insbesondere den Ton der Debatte, der auch ihn persönlich betreffe. Es regne Schwefel aus allen Richtungen, „für mich ist das nicht nachvollziehbar“, sagte Thönnes mit Blick auf die Schärfe der Diskussion, die das Thema inzwischen angenommen habe.
In der Debatte geht es insbesondere, wie berichtet, um den von den Stadtwerken Münster geplanten Windpark in Nottuln-Stockum, für den der Kreis Coesfeld einen positiven Vorbescheid erteilt hat. Den Ton und die Vorwürfe gegenüber den Stadtwerken Münster bezeichnete Thönnes als unterirdisch. Nicht nachvollziehen könne er zudem die Vorwürfe mangelnder Information und Kommunikation. Das Verfahren sei immer transparent und offengelegt worden. Vor allem werde vergessen, dass der Rat im Wesentlichen dahinter stehe, erinnerte Thönnes. Dass der Stil der Auseinandersetzung „unerträglich“ sei, werde ihm von verschiedenster Seite gespiegelt. Auch Vorwürfe von Leserbriefschreibern, die teilweise gegen ihn persönlich gerichtet sind, wollte er nicht so stehen lassen.
Er betonte, dass über das Thema laufend ein Austausch stattfinde. „Es haben fast wöchentlich Gespräche stattgefunden“, betonte er. Schwierig findet er, dass Gegner Sachfragen falsch darstellten und diese dann als Fakten erklären würden. Leserbriefschreibern habe er auch persönlich geantwortet.
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