Vom Hof der Galerie Hovestadt wurde ein großer Ballon an einem 266 Meter sangen Seil in die Höhe gelassen. 266 Meter deshalb, weil das die Gesamthöhe der geplanten neuen Windenergieanlagen im Nottulner Westen ist.
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Ballon-Aktion erfährt Zuspruch (06.12.2025)

So hoch wie ein Windrad

NOTTULN (luw). Hat sich der Einsatz und Aufwand gelohnt? Aus Sicht der Organisatoren ja. „Wir waren sehr positiv überrascht, welche Aufmerksamkeit diese Aktion erregt hat“, zieht Frank Albers eine Woche nach der Aktion ein positives Fazit.

Um den Bürgerinnen und Bürgern in der Gemeinde optisch zu verdeutlichen, welche große Höhe die geplanten neuen Windenergieanlagen im Bereich Stockum erreichen werden, hat sich eine Gruppe überlegt, einen Wetterballon auf eine Höhe von 266 Metern aufsteigen zu lassen, so hoch wie die Gesamthöhe der geplanten Windräder.

Eine Aktion, die allerdings der behördlichen Erlaubnis bedurfte. Die Bezirksregierung Münster, die als Landesluftfahrtbehörde für die Luftsicherheit im gesamten westfälisch-lippischen Landesteil zuständig ist, erteilte eine Genehmigung mit fest definierten Zeiten von 11 bis 16 Uhr am Samstag und Sonntag.
Mit Unterstützung der Familie Hovestadt auf dem Gelände Stockum 7 füllten Helfer den Wetterballon mit Heliumgas. Gut gefüllt erreichte der Ballon einen Durchmesser von drei Metern.

„Wir haben ihn dann von 11 bis 16 Uhr am Seil steigen lassen“, berichtet Albers. Allerdings herrschte am vergangenen Wochenende auch ein spürbarer Wind. Bei Windstille wäre der Ballon auf 266 Meter aufgestiegen. Nun aber sorgte der Wind, dass der Ballon abdriftete, das Seil schräg in der Luft hing. Aufgrund des Windes habe der Ballon nur eine Höhe von rund 170 Metern erreicht.

Das hat aber offensichtlich schon gereicht. Der weithin sichtbare Ballon sorgte für viel Gesprächsstoff. „Es wurden sehr viele Fotos gemacht, die in den unterschiedlichen Whatsapp-Gruppen gepostet wurden. Fotos aus Blickrichtung Billerbeck, aus den Baumbergen und unterschiedlichen Ortsteilen Nottulns sowie aus Hövel, Horst und anderen Bauerschaften wurden gepostet“, freute sich Frank Albers über die große Resonanz. Leider habe der Ballon die Nacht nicht überstanden, weshalb die Aktion am Sonntag nicht wiederholt werden konnte.

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